Herzneurose. Herzneurose: Symptome sind chronisch-rezidivierend auftretende Beschwerden im Bereich der Brust. Dies führt die betroffenen Patienten immer wieder in ärztliche Behandlung, ohne dass letztlich ein organpathologischer Befund erhoben werden kann. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die geschilderten Beschwerden nur eingebildet wären. Vielmehr werden sie sehr real und oft lebensbedrohlich erlebt. Symptome wie Brustschmerzen in Ruhe, aber auch in Abhängigkeit von körperlicher Belastung, Herzrasen, Herzklopfen, Engegefühl in der Brust oder im Hals etc., gehen oftmals mit starken Angstgefühlen und Unruhe einher. Nicht selten haben Betroffene Angst, lebensbedrohlich erkrankt zu sein. Sie lassen in ihrer Not immer wieder allerlei Untersuchungen über sich ergehen. Die Wicker-Klinik Bad Wildungen wurde 1965 als erste Klinik der Wicker-Gruppe eröffnet. Heute sind wir eine moderne Rehabilitationsklinik, die drei medizinische Fachabteilungen mit den Indikationen Neurologie, Psychosomatik, Psychotherapie, Innere Medizin und Orthopädie unter einem Dach vereint.
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Herzneurose

Herzneurose: Symptome

sind chronisch-rezidivierend auftretende Beschwerden im Bereich der Brust. Dies führt die betroffenen Patienten immer wieder in ärztliche Behandlung, ohne dass letztlich ein organpathologischer Befund erhoben werden kann. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die geschilderten Beschwerden nur eingebildet wären. Vielmehr werden sie sehr real und oft lebensbedrohlich erlebt. Symptome wie Brustschmerzen in Ruhe, aber auch in Abhängigkeit von körperlicher Belastung, Herzrasen, Herzklopfen, Engegefühl in der Brust oder im Hals etc., gehen oftmals mit starken Angstgefühlen und Unruhe einher. Nicht selten haben Betroffene Angst, lebensbedrohlich erkrankt zu sein. Sie lassen in ihrer Not immer wieder allerlei Untersuchungen über sich ergehen.

Herzneurose: Betroffen

sind ca. 15 % der Patienten, welche ihren Arzt wegen Herzbeschwerden aufsuchen. Es ist also keineswegs die Ausnahme, dass Menschen heftige diesbezügliche Beschwerden haben, ohne dass eine befriedigende organmedizinische Erklärung gefunden werden kann.

Herzneurose: Ursachen

einer Herzneurose sind nicht gesichert. Man kann aber häufig feststellen, dass betroffene Menschen unter 40 Jahre sind, eine erhöhte Angstbereitschaft und aus der Sicht des Arztes eine gestörte Angstverarbeitung haben. Oft sind diese Menschen übervorsichtig und neigen zu einer vegetativen Labilität. Wohlgemerkt, dies ist die Betrachtung Dritter aus einiger Entfernung. Betroffene Menschen mögen sich durch eine solche Klassifizierung zunächst einmal missverstanden erleben.

Herzneurose: Vorgehensweise

Solange die Diagnose Herzneurose nicht als gesichert gelten kann, sollte eine organmedizinische Ursache ausgeschlossen werden. Dazu zählt natürlich das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion macht gerne die geschilderten Herzbeschwerden. Neben selteneren Differentialdiagnosen verursachen auch Wirbelsäulenbeschwerden derlei Symptome.

Es handelt sich also gewissermaßen bei der Herzneurose um eine Ausschlussdiagnose.

Therapieansätze bei Herzneurose

Es geht darum, die erkrankten Personen von der „Harmlosigkeit“ der Herzbeschwerden zu überzeugen. Dabei benötigen alle Seiten viel Geduld. Es ist keinesfalls einfach etwas umzusetzen, dass einem gewissermaßen der Verstand sagt, obwohl „das Herz tobt“. Manchmal genügen beruhigende Gespräche mit dem behandelnden Hausarzt. Oft sind medizinische Untersuchungen wie Labor, Herzultraschall (Echocardiographie), Langzeit-EKG etc. wiederholt erforderlich, um die stärksten Ängste zumindest vorübergehend zu mildern. Das Erlernen von aktiven Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) oder autogenes Training können hilfreich sein. Manchmal sind eine ambulante Gesprächstherapie oder auch eine begleitende medikamentöse Behandlung erforderlich. Dabei kommen beruhigend wirkende Medikamente ebenso wie ggf. Betablocker infrage.

Auch eine stationäre Rehabilitation kann bei Herzneurose ein sehr sinnvoller Rahmen sein, um sich unter Anleitung  seinen gestörten Körperfunktionen und seinen damit verbundenen Ängsten zuzuwenden.

Dies um so mehr, als oftmals ja zusätzlich symptomverwandte organische Erkrankungen wie beispielsweise eine arterielle Hypertonie vorliegen. Auch Folgen dieser Ängste, wie Schlafstörungen, ein Leistungsknick oder depressive Verstimmungen können eine stationäre Behandlung erforderlich machen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!
Ihr Team von der Wicker-Klinik, Bad Wildungen

Weitere Informationen

Sekretariat Innere Medizin/Orthopädie

Frau Braun
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braun@wicker-klinik.de

Telefon 0 5621 792-214
Fax 05621 792-692

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